Ein Quellen-Evangelium

Bekundungen am Ursprunge der Andritz, nördlich von Graz, in der Nähe von St. Veit. – 30. Juli 1840, um 3/4 5 Uhr nachmittags

 

Lorber spricht aus, was ihm die Quelle, d. h. der HERR namens der Quelle, sagt.

 

„Bevor ich (die Quelle) euch meine Wesenheit zeige, ist es vor allem notwendig zu wissen, woher und wie ich zur Entstehung komme.

 

Mehr denn 4000 Klafter tief in einer schiefen Richtung gegen Morgen ist eine weite, große Öffnung, welche bei der Bildung der Berge durch das göttliche Feuer entstanden ist. Daselbst in dieser Öffnung sammeln sich alle Wasser, die von den Bergen aus der feuchten Luft angesogen werden. Und da diese große, weite Öffnung auf diese Weise fast beständig voll erhalten wird und die Last der über dieser Öffnung erhöhten Gebirgsmassen wie auch die in dieser Tiefe schon sehr verdichtete Luft auf die Gewässer drückt, so wird nicht nur auf dieser Stelle, die ihr soeben sehet, sondern auch noch auf vielen andern Stellen dieses unterirdische Wasser sowohl durch kleine als auch durch größere Öffnungen und durch hohle Gänge der Berge ans Tageslicht heraufbefördert. Denn seht, dass ich auf diese Weise zur Oberfläche der Erde, auf der ihr euch befindet, herauf- und nicht in die Tiefe hinabbefördert werde, wie mancher meinen würde, geschieht aus dem Grunde, weil die Unterlage dieser meiner unterirdischen Wohnstätte, was ihr das Bett nennet, ein festes und sehr gediegenes Gestein ist, in welchem ich wie in einem Kessel ruhe.

 

Doch gibt es in diesem Kessel drei mannarmsdicke Adern, welche in nordöstlicher Richtung mehr denn drei Meilen tief unter dem Berge, den ihr „Schöckel“ nennt, hinziehen, allda noch ein weit größerer Kessel und Wasserbehälter vorhanden ist, welcher ebenfalls durch die Entstehung des benannten Berges mittelst des göttlichen Kraftfeuers, das da ist die Liebe des Vaters, entstanden ist!“

 

J. Lorber, Himmelsgaben 1, 40.07.30, 01-03

 

 

Allgemeines

 

Die Quelle befand sich seit je her in Privatbesitz, seit 1955 im Besitz der Lorber-Gesellschaft e.V., Bietigheim.

 

Der Ort sollte nicht als Ziel touristischer Ausflüge angesehen werden. Auch bezeichnen wir diesen Platz nicht als Kraftort, da die wahre Kraft immer von innen, aus dem Geist Gottes, kommt.

 

Ein Aufenthalt zur inneren Einkehr, zu Bade- und Trinkkuren kann jedoch seelische und körperliche Heilungsprozesse unterstützen. Gerade auch Menschen aus Graz und dem Umland mit Interesse an Glaubensfragen sind herzlich eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen. Es befindet sich direkt am Ausfluss des Quellteichs ein Badebecken. Die Temperatur des Andritzwassers beträgt Sommer wie Winter konstant etwa 10-11 °C. (Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Broschüre über den "Andritz-Ursprung"). Im Sommer wird auch der im Garten befindliche Pool mit dem Wasser der Andritzquelle befüllt und durch die Sonne erwärmt (etwa 20 °C).

 

Für Bade- und Trinkkuren ist ein Aufenthalt im Gästehaus von mindestens einer Woche angedacht.

 

Besichtigungen der Quelle sind ebenfalls möglich, jedoch nur mit Führung und telefonischer Voranmeldung.

Hinweis für Wasserholer

Für Wasserholer ist die Quelle jeden Freitag von ca. 10.00 bis ca. 16.00 Uhr geöffnet (in den Sommermonaten verlängerte Öffnungszeiten). Diese Regelung ist gültig bis auf Widerruf.

Die Wasserentnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eventuelle Gefahrenstellen sind auf dem Gelände nicht extra gekennzeichnet.

Wir bitten um Beachtung folgender Punkte:

 

1. Wasserentnahme nur mit sauberen Gefäßen

2. Rauchverbot

3. Mitbringen von Tieren verboten

4. Badeverbot an der Schöpfstelle/Teich - auch Fußwaschungen und dergleichen - (Trinkwasser)

    Bitte fragen Sie uns, wenn Sie ein Bad aus gesundheitlichen Gründen wünschen.

 

Kurzbesucher zur Besichtigung der Quelle bitten wir, mindestens 2 Tage vorher ihren Besuch telefonisch anzumelden. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr sind keine Besuche der Quelle möglich.